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Wir sind: Smartricity.

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fordert mich das Textfeld auf. Und das passt, irgendwie. Auch wenn die Idee schon ein paar Jahre zurückliegt, nähern wir uns jetzt immer mehr dem, worauf wir hingearbeitet haben, zwischen Höhenflug und lähmenden Fall: dem Release unserer App Smartricity. Und irgendwie macht sich Tag für Tag immer mehr das Gefühl breit, dass es jetzt erst richtig losgeht. Dann, wenn der Vorhang fällt. Dann, wenn wir dem Publikum direkt ins Gesicht blicken und auf Beifall hoffen.

Die digitale Energieberatung

Denkt man an Strom sparen, denkt man zumeist auch an Verzicht. An Vorsicht, Umwege. Dass das vielleicht nicht so sein muss, entdeckte einer unserer Gründer, Sebastian Schmidt, schon 2015 bei seinem Projekt für die Accenture Campus Challenge: Savergy 4.0. Was als Uniprojekt begann, ließ den damaligen Studenten allerdings nicht mehr los: Wie erfasst man den Verbrauch der einzelnen Geräte ohne teure Messgeräte? Das muss doch irgendwie möglich sein. Die Antwort: statistische Prognosemodelle. Das war 2016 und von da an war nun endgültig der Grundstein für das Startup gelegt. Und das bedeutete, sich in eine völlig fremde Welt zu trauen. Bereit zu sein, zu lernen - eine ganze Menge davon. Sich hin und wieder wie ein Idiot zu fühlen, doch daraus das Positive mitzunehmen und zu wachsen.
Also begann er, nach Mitgründern zu suchen. Sein Schlafzimmer in ein Büro zu verwandeln. Zu versuchen, das alles irgendwie mit dem Studium unter einen Hut zu kriegen. Bewerbungen für Gründerwettbewerbe herauszuschicken. Ein paar BWL-Studenten mit einer Idee vielleicht aus Gold, doch was fehlte, war Unterstützung und Geld.

Smartricity_Team

Hals über Kopf

Hals über Kopf stürzten sie sich in die Arbeit. Die erste professionelle Rückmeldung von BayStartup:

Um Gottes Willen, hört auf euch in diesem Stadium zu bewerben!

Doch das Potenzial war da. Das zeigten Kritik und auch Recherche schnell: So führte beispielsweise die Deutsche Energie-Agentur auf, dass im Schnitt 25% Strom völlig unnötig fließt. Dass private Haushalte 41 Milliarden Euro jährlich im Nichts verschwinden lassen. Und dass der Grund für diesen Verlust ineffiziente Altgeräte sind, Stromfresser, die sich in beinahe jedem Haushalt verstecken. Bildlich gesprochen: den Strom, den die sechs größten Atomkraftwerke produzieren, ist gänzlich überflüssig. Und um zu verstehen, dass das viel zu viel ist, muss man kein Profi sein.

Aber was noch fehlte, um dem entgegenzuwirken, war ein richtiges Konzept. Was folgte, waren Augenringe, literweise Kaffee und Fehlschläge, die sich in ein paar lustige Anekdoten und jede Menge Erfahrung verwandelten. Und dann, irgendwann, häuften sich die Erfolge, Schritt für Schritt.
Und jetzt - steht das Konzept (-> smartricity.de). Und die App bereits in den Startlöchern. Damit machen wir es möglich: den Stromverbrauch um bis zu 25 % herabzumindern und so etwa 350 Euro im Jahr zu sparen. Und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem man die alte Flimmerkiste gegen einen neuen Fernseher austauscht - gibt wahrscheinlich Schlimmeres. Nach fast drei Jahren stehen die Gründer Sebastian Schmidt, Michael Hasler und Sebastien Henneberg kurz vor dem Release.

Der Blog

Uns ist wichtig, dass du weißt, wer hinter dieser Sache steht. Wofür wir uns einsetzen. Dass Technik und Zahlen Form und Farbe bekommen, gerade jetzt, wo es erst richtig losgeht. Deshalb haben wir diesen Blog ins Leben gerufen, um mehr zu liefern: noch effizientere Energieberatung, Blicke hinter die Kulissen, Neuigkeiten von uns. Ein Ort, an dem all das zusammenfließt. Dass du gemeinsam mit uns erleben kannst, wohin diese Reise noch führt.


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