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Stromsparen beim Kühlschrank: So geht's!

In unserem letzten Blogpost haben wir dir bereits verraten, worauf du bei dem Neukauf eines Kühlschranks achten solltest. Um aber auch danach in der Nutzung noch etwas Geld rauszuschlagen, gibt es einige einfache Tipps mit großer Wirkung.

Der Standort

Während wir in Teil 1 bereits über die verschiedenen Klimazonen geschrieben haben und welche Rolle sie im Bezug auf den Stromverbrauch spielen, ist auch der Standort innerhalb des Raumes von Bedeutung. Der Kühlschrank sollte nicht neben einer Wärmequelle aufgestellt werden. Darunter fallen nicht nur Heizungen, sondern auch Spülmaschine, Herd und Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung. Ist das Gerät neben einer solchen Wärmequelle platziert, wird stets mehr Energie benötigt, um den Kühlschrank ausreichend runterzukühlen.

Die Temperaturzonen

Jeder Kühlschrank ist in verschiedene Temperaturzonen aufgeteilt, die entsprechend genutzt werden sollten. Dadurch, dass kalte Luft nach unten sinkt, sind die oberen Fächer wärmer, während die unteren entsprechend kälter sind. Leicht verderbliche Lebensmittel sollten also lieber im unteren Bereich des Geräts untergebracht werden. Die Gemüsefächer sind nochmal extra temperiert, damit frisches Gemüse mittels der idealen Temperatur möglichst lange haltbar bleibt.

Frisch Gekocht

Es passiert nicht selten, dass man den Hunger beim Kochen überschätzt - und viel zu viel zubereitet. Die Reste sollte man jedoch stets vollständig abkühlen lassen, bevor man sie zur Aufbewahrung in den Kühlschrank stellt. Klar, denn das Runterkühlen von warmen Lebensmitteln verbraucht wesentlich mehr Energie.

Eiszeit

Wer keine Gefriertruhe mit No-Frost-Funktion besitzt, sollte sich um das regelmäßige Entfernen von Eis- und Frostschichten im Gefrierschrank kümmern. Die gefrorene Schicht wirkt isolierend und je dicker sie ist, desto mehr Energie wird benötigt, um die kalte Temperatur zu erhalten.

Dicht machen

Auch sollte regelmäßig kontrolliert werden, ob der Kühlschrank richtig abgedichtet ist. Nur durch die gewährleistete Abdichtung wird verhindert, dass Kälte entweichen kann. Damit dies dauerhaft funktionieren kann, muss die Dichtung, beispielsweise an der Tür, regelmäßig gesäubert werden.

Die richtige Größe

Wieso es für den Energieverbrauch wichtig ist, einen Kühlschrank in der richtigen Größe zu kaufen, kannst du im letzten Blogpost über den Neukauf eines Kühlgeräts nachlesen. Doch auch nach der Anschaffung ist es wichtig, das Gerät entsprechend zu füllen. Denn bei jedem Öffnen dringt Wärme ein, die in den Leerstellen gespeichert wird. Es ist also empfehlenswert, Leerräume beispielsweise durch Flaschen auszufüllen.

Temperaturbalance

Um sicher zu gehen, dass die Lebensmittel auch wirklich frisch bleiben, tendiert man dazu, den Kühlschrank eher kälter einzustellen. Jedoch ist es nicht empfehlenswert, die Temperatur zu niedrig zu drehen, denn dadurch wird mehr Strom verbraucht - und ab einer gewissen Temperatur wird auch kein Mehrwehrt für das Frischhalten der Lebensmittel gewonnen. Beispielsweise reichen im Winter bereits 7 Grad im Kühlbereich aus.

Freiraum lassen

Damit der Kühlschrank richtig arbeiten kann, ohne dabei unnötig viel Energie aufzuwenden, ist es wichtig, dass die Luft um das Gerät herum zirkulieren kann. Deshalb sollte man stets beachten, den Kühlschrank nicht direkt an die Wand zu stellen, sondern immer etwas Platz freizulassen. Die neusten Modelle auf dem Markt bieten bereits innovative Funktionen, um diese Maßnahme überflüssig zu machen, so beispielsweise eine Tür mit Slot-In-System. Doch arbeitet der heimische Kühlschrank bereits energieeffizient, reicht es auch einfach aus, das Gerät ein wenig von der Wand wegzurücken.

Zwar ist der Kühlschrank mit großem Abstand das meistgenutzte Gerät in der Küche und selbst im ganzen Haushalt, doch gibt es noch einige weitere Tipps, um in der Küche Strom zu sparen: Hier kannst du nachlesen, wie du auch beim Kochen ganz einfach Energie sparen kannst.


Photo by Naomi Hébert on Unsplash