Abwaschen Adé!

Gute Nachrichten: Ein energieeffizienter Geschirrspüler verbraucht deutlich weniger Strom und Wasser als das Abwaschen per Hand. Trotzdem gibt es auch bei der umweltfreundlichen Spülmaschine noch Einsparpotenziale: Durch ein paar einfache Tricks lässt du deinen Geschirrspüler noch effizienter arbeiten und kannst dich endgültig vom lästigen Abwaschen verabschieden!

1. Die Beladung

Die Geschirrspülmaschine sollte immer voll beladen werden. Denn ein einzelner Spülgang lohnt sich wesentlich mehr, wenn der komplette Raum der Maschine ausgenutzt wird. Außerdem ist es wichtig, Essensreste sowie Krümel in den Mülleimer zu geben, da diese die Maschine unnötig verschmutzen und in ihrer Funktionfähigkeit behindern. Alte Essensreste verstopfen zum Beispiel schnell das Spülmaschinensieb.

2. Vorspülen des Geschirrs vermeiden

Vorspülen des schmutzigen Geschirrs per Hand vermindert den Einspareffekt der Spülmaschine. Dies ist nicht nötig, da das Geschirr auch ohne vorheriges Abwaschen beim Spülgang zureichend gesäubert wird. Durch das Vorspülen wird nur unnötig viel Wasser und Zeit verbraucht.

3. Pflege

Genau wie bei anderen Haushaltsgeräten ist die richtige Pflege auch bei einer Spülmaschine entscheidend für eine lange Lebensdauer und effiziente Spülgänge. Das Spülmaschinensieb sollte regelmäßig gereinigt werden, da ein verstopftes Sieb den Spülgang in die Länge zieht, sodass mehr Energie benötigt wird. Zudem sollte regelmäßig das Spülmaschinensalz nachgefüllt werden. Dieses wird zur Enthärtung des Wassers verwendet und beugt dabei Kalkablagerungen vor.

4. Die Wahl des Spülmittels

Spülmaschinentabs sind praktisch, denn diese sind in der Regel einfacher handzuhaben und erfordern kein zusätzliches Beimischen von Klarspüler (2in1-Tabs) und Spülmaschinensalz (3in1-Tabs). Jedoch kann die Dosierung bei Tabs im Gegensatz zu Reinigungspulvern und Reinigungsgels nicht der Geschirrmenge und dem Verschmutzungsgrad angepasst werden.

5. Standby-Modus

Bei der Spülmaschine sowie allen anderen elektronischen Haushaltsgeräten gilt, die Geräte komplett abzuschalten, sobald diese nicht genutzt werden. Denn auch im Standby-Modus verbraucht die Spülmaschine weiterhin Strom. Um das Ein- und Ausschalten angenehmer zu gestalten, kann eine Steckdosenleiste helfen.

6. Programm und Temperatur

Um deine Spülmaschine möglichst energieeffizient zu betreiben, ist es sinnvoll, ein Spar- bzw. Eco-Programm zu nutzen. Diese Programme dauern zwar etwas länger, waschen das Geschirr allerdings bei niedriger Temperatur und sind somit energiesparender. Falls deine Geschirrspülmaschine kein Eco-Programm besitzt, kannst du einfach ein Programm mit niedriger Temperatur und ohne Vorspülgang auswählen. Durch die geringere Temperatur wird zusätzlich dein Geschirr geschont. Einige neue Spülmaschinen haben zudem Sensoren, die die Beladungsmenge der Geschirrspülmaschine messen und den Wasserverbrauch entsprechend anpassen.

7. Lufttrocknung

Auch das vorzeitige Beenden des Programms, nämlich bevor der Trockengang einsetzt, reduziert den Energieverbrauch der Spülmaschine. Anstatt das Geschirr durch die Maschine trocknen zu lassen, öffnet man einfach die Tür und lässt es an der Luft trocknen.

8. Warmwasseranschluss

Über welchen Anschluss verfügt dein Geschirrspüler? Oftmals sind Spülmaschinen an einen Kaltwasseranschluss angebunden. Was viele jedoch nicht wissen: Gerade das Umklemmen des Geschirrspülers an den Warmwasseranschluss kann in vielen Fällen eine erhebliche Energieeinsparung mit sich bringen. Wie genau du deine Spülmaschine an den Warmwasseranschluss anschließt und ob sich das in deinem Fall lohnt, erfährst du hier.

Kombinierst du diese einfachen Maßnahmen miteinander, kannst du nicht nur Energie sparen, sondern auch deine Stromkosten senken.
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