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10 Stromspartipps für deinen Trockner

Du hast bereits einen modernen Trockner Zuhause und ein Neukauf ist überflüssig? Super!
Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, auch mit einem energieeffizienten Trockner noch was rauszuholen. Wir zeigen dir ein paar einfache Tipps, mit denen du auch ohne Neuanschaffung Geld sparen und deinen ökologischen Fußabdruck verringern kannst.

1. Wahl des Standorts

Das Stromsparen beim Trockner beginnt schon vor dem ersten Trocknungsdurchgang. Je nach Gerätetyp müssen unterschiedliche Faktoren bei der Platzwahl beachtet werden.

Ablufttrockner

Falls du einen Ablufttrockner besitzt, solltest du diesen, wenn möglich, in einem unbeheizten Raum platzieren. Ein gut geeigneter Standort ist somit zum Beispiel häufig der Keller. Wichtig ist auch, dass der Raum ein Fenster besitzt, sodass die beim Trocknen entstehende feucht-heiße Luft nach draußen geleitet werden kann. Dadurch wird vermieden, dass sich Schimmel bildet.

Kondensationstrockner

Kondensationstrockner geben während des Gebrauchs ebenfalls warme Luft ab. Im Gegensatz zu den Ablufttrocknern ist diese Luft bereits entfeuchtet und muss deswegen nicht nach draußen geleitet werden. Gerade im Winter können so Heizkosten gespart werden, da die Restwärme des Trockners die Umgebung mit aufwärmt. Bei der Nutzung des Trockners solltest du daher stets die Heizung herunterdrehen, um Energie zu sparen.

2. Beladung

Außerdem ist es wichtig darauf zu achten, den Trockner stets vollständig zu beladen, um nur wenige, dafür möglichst effiziente Trocknungsgänge zu gewährleisten. Diese effizientere Nutzung macht sich nachträglich auch auf der niedrigeren Stromrechnung bemerkbar.

3. Schleuderwirkungsklasse der Waschmaschine

Im Hinblick auf den Energieverbrauch des Trockners spielt auch die Schleuderwirkungsklasse der Waschmaschine eine entscheidende Rolle. Denn je besser die Wäsche bereits vorgetrocknet wird, desto weniger Energie muss vom Trockner pro Durchgang aufgewendet werden. Auf diese Weise kann die Trocknungsdauer der Wäsche um bis zu 30 Minuten reduziert werden, was nicht nur Zeit, sondern auch Strom spart.

Wie du die Schleuderwirkungsklasse deiner Waschmaschine herausfindest, kannst du hier nachlesen.

4. Eco-Programm

Bei dem Eco-Modus handelt es sich im Vergleich zu den gewöhnlichen Trocknungsprogrammen um eine energiesparende Variante. Die Wäsche wird zwar insgesamt etwas länger bearbeitet, jedoch wird diese bei geringerer Wärme getrocknet. Dadurch ist für den Trocknungsvorgang entsprechend mehr Zeit nötig, dieser fällt aber trotzdem energiesparender aus. Ein netter Nebeneffekt: Bei geringerer Temperatur wird die Wäsche deutlich schonender getrocknet.

5. Pflege

Um eine möglichst andauernde ernegieeffiziente Betreibung des Trockners sicherzustellen, sollte dieser regelmäßig gereinigt werden. Bei Wärmepumpentrocknern beinhaltet dies nicht nur die Säuberung des Flusensiebs nach jedem Trocknungsgang, sondern auch die regelmäßige Wartung der Wärmepumpe. So lässt sich eine Verstopfung des Trockners verhindern. Diese bringt nämlich unangenehme Folgen mit sich: Die Trocknungsdauer wird länger und dadurch der Energieverbrauch höher.

6. Einheitliche Trockendauer

Um die einheitliche Trockendauer zu erreichen, solltest du den Trockner, wenn möglich, überwiegend mit Kleidungsstücken befüllen, die eine ähnliche Dicke und Beschaffenheit aufweisen. So erreichst du, dass die Klamotten alle etwa gleich viel Zeit in der Maschine benötigen, um trocken zu werden. Das Trocknen wird dadurch effizienter und folglich stromsparender.

7. Schranktrocken oder bügeltrocken?

Je nachdem, ob die Kleidung im Anschluss an den Trocknungsgang noch gebügelt werden soll, ist es wichtig, die Wahl des Programms anzupassen. Kleidungsstücke, die du bügeln möchtest, solltest du immer mit dem Programm bügeltrocken laufen lassen. Bei diesem Modus wird gewährleistet, dass sich noch etwas Restfeuchte in den Kleidungsstücken befindet, sodass diese einfacher gebügelt werden können. Beim Bügeln ist somit kein zusätzliches Anfeuchten der Wäsche nötig und diese trocknet durch die Wärme des Bügeleisens vollständig. Im Vergleich zum Programm bügeltrocken ist die Wahl schranktrocken deutlich energieaufwendiger und sollte daher nur in Ausnahmefällen - wenn weder auslüften noch bügeln der Kleidung in Frage kommt - gewählt werden.

8. Auslüften der Wäsche nach dem Trocknen

Gelegentlich kann es vorkommen, dass die Kleidung nach dem Gang durch den Trockner nicht vollständig trocken ist. Anstatt die Wäsche erneut in die Maschine zu geben, sollte man sie einfach kurz auslüften lassen. Auf diese Weise verschwindet die zumeist sehr geringe Restfeuchte rasch.

9. Sparsamer Umgang mit dem Weichspüler

Verwendet man Weichspüler beim Wäschewaschen in größeren Mengen, schadet dies dem Trockner. Die Weichspülerreste trocknen während des Trocknungsvorgangs in der Kleidung ein. Dies kann zur Folge haben, dass die Trommel beschädigt wird und Leitungen sowie Pumpen verstopfen. Abgesehen davon schadet Weichspüler in großen Mengen auch den Kleidungsstücken, da sie so verkleben und ihre Gewebestruktur abreibt. Daher gilt hier: Weniger ist mehr.

10. Wäscheleinen

Insbesondere im Sommer stellt das Trocknen der Wäsche auf Wäscheleinen und Wäscheständern eine energiesparende Alternative zum Trockner dar. Wird die Kleidung etwa draußen in der Sonne getrocknet, wird sie durch die Sonneneinstrahlung automatisch desinfiziert.

Wer all diese Tipps berücksichtigt, darf sich auf eine positive Überraschung bei Einkunft der nächsten Stromrechnung freuen. Aber da geht noch mehr! Beispielsweise lässt sich im Bezug auf deine Wäsche auch mit der Waschmaschine einiges an Strom und Geld einsparen.